Beim diesjährigen Südthüringer Pokalentscheid der B-Klasse waren sich die Heßberger ihrer Außenseiterrolle von Anfang an bewusst, trotzdem kamen die zum Teil sehr deutlichen Niederlagen etwas überraschend. Vieles lief an diesem Tag nicht wie geplant. So sagten zum Beispiel schon im Voraus die beiden Teilnehmer aus Unterpölitz und Floh-Seligental die Teilnahme ab. Und auch Heßberg reiste nicht mit der bestmöglichen Vertretung an. Oberender verletzte sich am Vortag noch unglücklich bei einem Fußballspiel und Zipf konnte aufgrund der Arbeit nicht mit starten.

Die Heßberger spielten also mit Schmidt, Witter und Seeber und bestritten ihr erstes Spiel gegen den Zweitplatzierten aus der 2. Bezirksliga Staffel 1, den TSV Tiefenort. Diese wiederum konnten mit ihren besten vier Spielern anreisen. Hier waren alle Spiele ziemlich schnell gespielt. Witter fand gegen den besten Spieler der 2. Bezirksliga Andreas Storch kein geeignetes Mittel. Im ersten Satz noch ziemlich knapp den Satzerfolg verpasst, musste er sich in den Sätzen zwei und drei klar der Sicherheit seines Gegners beugen. Andy Schmidt konnte gegen Rainer Storch nicht seine beste Leistung abrufen und konnte sein Gegenüber nicht genügend unter Druck setzen (0:3). Seeber spielte nebenan gegen Thurow keine schlechte Partie, musste aber die spielerische Überlegenheit des Gegners anerkennen (0:3). Auch im Doppel fanden Schmidt/Witter gegen Storch A./Thurow keine geeigneten Mittel und gratulierten nach drei Sätzen den Spielern aus Tiefenort zum Sieg.
Nach der bitteren Niederlage, die so hoch nicht hätte ausfallen müssen, nutzte die Mannschaft aus Meng.-Hämm. ihre Chancen geschickt aus und mussten nur das Doppel abgeben. Im letzten Spiel des Tages standen die Heßberger dann der ersten Mannschaft aus Meng.-Hämm. gegenüber. Während Andy Schmidt gegen Daniel Roß kein schlechtes Spiel machte, aber gegen die sichere Offensive nicht viel ausrichten konnte (0:3), konnte Kapitän Witter gegen Barabasch erstaunlich gut mithalten. Nachdem der erste Satz knapp an den Spitzenspieler aus Meng.-Hämm. ging, war im zweiten Satz für Witter nicht viel zu bestellen. Im dritten Satz allerdings bewahrte er die Nerven und konnte diesen Durchgang knapp gewinnen. Insgesamt war der Klassenunterschied am Ende aber trotzdem deutlich zu spüren und auch hier sollte es nicht zu einem Einzelerfolg kommen (1:3). Die größte Chance auf einen Sieg hatte an diesem Tag Seeber, der zwar gegen Scheler-Eckstein die ersten beiden Sätze klar mit 4:11 verlor, sich aber ab dem dritten Satz kontinuierlich steigerte und selbst die Initiative ergriff. Mit 11:9 und 11:7 im 3. und 4. Satz konnte er sich in den fünften Satz retten. Auch hier war es ein sehr ausgeglichenes und vor allem offensives Spiel auf beiden Seiten. Mit 11:9 zeigte Scheler-Eckstein am Ende die besseren Nerven und verwehrte den Heßbergern auch in diesem Spiel die wohl letzte Chance auf einen Einzelsieg. Im Doppel hielten Schmidt und Seeber gegen Barabasch und Scheler-Eckstein im ersten Satz sehr gut mit und konnten sogar beim Stand von 9:9 die zwei nötigen Punkte für den Satzgewinn erspielen. Die folgenden drei Sätze waren die Heßberger zwar nicht chancenlos, vor allem bei der Chance im dritten Satz mit zwei Satzbällen auf 2:1 zu erhöhen, konnte aber am Ende nicht ganz mit den Gegnern mithalten (1:3).

Wie erwartet waren die Heßberger beim Pokalentscheid in Roßdorf also die "Underdogs" und wurden ihrer Rolle mehr als gerecht. Kommenden Freitag wird es dann zum Auswärtsspiel in Themar wieder ernst. Bleibt abzuwarten, wie fit Sven Oberender wieder sein wird, dessen Fehlen für die Mannschaft eine erhebliche Schwächung wäre. Trotzdem sind die Heßberger zuversichtlich und werden alles daran setzen, im Endspurt nicht wiederholt den Vorsprung dahinschmelzen zu lassen.

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